Napier
Nach unserer anstrengenden Wanderung über den Tongariro Vulkan, entschieden wir uns für eine der schönsten Motorrad Routen von Neuseeland. Von Taihape fuhren wir eine kurvige Passstrasse nach Napier vorbei an schönen Landschaften. Es war einfach toll auch wenn unser Fahrzeug 4 Räder besitzt. In Napier genossen wir die Aussicht von einem nahegelegenen Hügel auf den Hafen und konnten beobachten wie ein Kreuzfahrtschiff gerade aus dem Hafen fuhr (schiffte). Nach einem erfrischenden Schwumm im Meer fuhren wir zu einem sehr idyllischen Campingplatz in Eskdale nördlich von Napier. Am nächsten Tag erkundeten wir die Stadt und die schöne Promenade von Napier. Da Claudia’s Natel so langsam den Geist aufgibt, entschied sie sich, sicherheitshalber ein Neues zu kaufen, bevor das Alte gar nicht mehr zu gebrauchen war. Am Nachmittag fuhren wir zur Ostküste und liefen ca. 1.5h dem Strand entlang zum Cape Kidnapper. Diese Wanderung gehört zu den besten Tageswanderungen auf der Nordinsel und kann nur während Ebbe gemacht werden. Der Name des Capes gab der Seefahrer Kapitän Cook, weil die Maori im 18. Jahrhundert an diesem Ort einen Jungen aus Tahiti entführt hatten. Dieser Küstenweg entlang von steilen Felsen führte uns zur grössten Tölpel-Kolonie der Welt. Aufgrund der hohen Gezeiten in diesem Gebiet zieht sich die Küste jährlich bis zu 0.7m pro Jahr zurück. Dies konnten wir vor allem an der Küste verlaufenden Strasse erkennen, die zur Meeresseite hin abgebrochen ist.
After the exhausting Tongariro Alpine Crossing, we decided to drive a wonderful motorbike route to Napier in Hawke’s Bay. This route includes some very nice sceneries and was wonderful, even though we were driving a car and not a motorbike. From the Bluff Hill in Napier we had a nice view of the port and we could watch a cruise ship leaving the port. After a refreshing swim in the sea, we drove to an idyllic campground in Eskdale to the north of Napier. The next day we explored the town and the nice boardwalk of Napier. Because Claudia’s phone is about to die, she decided to buy a new one. In the afternoon we did one of the best day hikes in the North Island and walked to the Cape Kidnapper along a beach, which can only be attempted during low tide. After an incident between local Maori and Captain James Cook’s crew in the 18th century, this cape became the name Cape Kidnapper. This walk alongside cliffs that show fragmented fault and tilt lines took us to the largest accessible mainland gannet colony in the world. Caused by the sea in this region due to erosion, the shoreline retreat is up to 0.70m per year. We could recognize this fact, because the street on the seaside was broken.
Waipukurau
Nach dieser tollen Strandwanderung fuhren wir zu unserem nächsten Couchsurfing-Host Ian in Waipukurau. Ian ist ursprünglich aus Südafrika und hat uns begrüsst, als wären wir Kumpels aus alten Zeiten. Sein Haus steht mitten auf einer Kuhweide, umgeben von ganz viel Wiese und einer Ziege (Billy), die uns begrüsste, als wir zu ihm fuhren. Wir fühlten uns von Anfang an sehr gut aufgenommen. Bei ihm verbrachten wir zwei gemütliche Tage. Einer davon verbrachten wir auf dem Te Mata Peak mit wundervoller 360° Aussicht und am Strand (Ocean beach) mit Sonnenschein und frischem Erdbeereneis. Der andere regnerische Tag blieben wir bei ihm Zuhause und verbrachten wir mit Popcorn essen und Film schauen. Am Abend zeigte er uns, wie ein richtiger südafrikanischer Hamburger schmeckt. 😉
After this amazing beach walk, we drove to our next Couchsurfing host Ian in Waipukurau. He is originally from South Africa. He welcomed us like old friends. It was so sweet. His home is in the middle of a cow paddock and at the doorway the goat ‘’Billy’’ saluted us. At Ian’s place, we had two cosy days. The first day, we visited the Te Mata peak with 360° view, enjoyed a break at the Ocean Beach, while Ian was surfing and enjoyed a delicious fresh berry ice crème. The second day, was a break day. We wrote our blog, Ian showed us his tasty South African burger and we watched a movie with popcorn. 😊
