Zu dritt unterwegs durch Brasilien nach Montevideo (Uruguay)

Praia Grande

Weiter geht’s zu dritt in den Süden Brasilien’s. Unser nächster Stop ist Praia Grande. Wir hörten von den schönen Schluchten und Canyons in dieser Gegend und wollten uns diese unbedingt ansehen. Wir wanderten durch die schöne Malacara-Schlucht vorbei an einem Wasserfall und durch eine Bananen-Farm. Es war nicht Hauptsaison in dieser Region, deshalb war ausser uns nur noch ein Paar aus Litauen im gleichen Hostel. Die beiden waren etwa im gleichen Alter wie wir. Zusammen mit dem Hotelbesitzer Allan und den beiden Litauern hatten wir einen sehr lustigen BBQ-Abend mit viel Caipirinha. Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zum Canion Itaimbezinho, trotz Kopfschmerzen vom Vorabend. Die Schlucht war wirklich eindrücklich, doch als es zu regnen begann, machten wir uns nach ein paar Stunden wieder auf den Rückweg. Da kein Bus mehr fuhr, brachten uns zwei Frauen, mit Ihrem Auto zurück zum Hostel.

Porto Alegre

Porto Alegre ist unsere letzte Destination in Brasilien. Wir hatten auch hier wieder einen super Host, und zwar Luciana, die zusammen mit ihrem Freund Marcel in der schönen und sehr alten Wohnung ihrer Grosseltern wohnt. Luciana hat uns die ganze Stadt gezeigt und uns in die Geschichte vom südlichsten Staat Brasiliens eingeweiht. Diese Region «Rio Grande do Sul» ist sehr geprägt von den Deutschen und den italienischen Einwanderer im 19. Jahrhundert. Das wiederspiegelt sich auch in der Architektur der Gebäude. Es gibt hier viele Fachwerk-Häuser wie in Deutschland. Mit Luciana und Marcel gingen wir in ein Churrasco-Restaurant essen (Fleisch à la discrétion über dem Feuer). Zudem zeigten uns die beiden wie sie Churrasco auch zuhause im Cheminée zubereiten. 😊 Köstlich!

Montevideo (Uruguay)

Mit einem Nachtbus fuhren wir von Porto Alegre nach Montevideo (über die Grenze!). Dieses Mal funktionierte jedoch alles gemäss Plan. Wir haben unsere Pässe beim Einsteigen dem Busfahrer abgegeben. In der Nacht haben wir im sehr komfortablen Bus geschlafen und am Morgen die Pässe mit den korrekten Stempeln wieder erhalten. Etwas überrascht aber sehr froh waren wir, dass das dieses Mal so reibungslos funktioniert hat. Eine ähnlich eiskalte Nacht im Bus, wie von Chile nach Bolivien hätten wir wahrscheinlich nicht überlebt.

In Montevideo war Pamela zuvor schon einige Male und kannte daher auch bereits unseren nächsten Host Agustin. Es war ein schönes Wiedersehen für Pamela, da sie 2014/2015 ein Jahr in Buones Aires (mit der Fähre ca. 2h von Montevideo entfernt) gelebt hatte. Von dieser Zeit kannte sie auch Agustin.

Für uns (Claudia & Natascha), war Montevideo die letzte Destination, bevor es zurück nach Europa ging. Wir genossen das letzte Wochenende in vollen Zügen, tranken Mate, erkundeten die Stadt und hatten viel Spass mit Agustin und seinen Freunden. An unserem letzten Abend gingen wir alle zusammen essen, liefen dann von Pub zu Pub und endeten an einer Homeparty. Danach fuhren wir mit dem Uber-Taxi direkt an den Flughafen. Dort verabschiedeten wir uns von Pamela, denn sie reiste weiter nach Buones Aires, um dort ihre Freunde von damals zu besuchen. 

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